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Ihre persönliche Ansprechpartnerin für IVOM-Operationen ist Frau Martina Hassel.

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Intravitreale Medikamenteneingabe

Operativ-medikamentöse Behandlung des Glaskörperraumes.


Bei der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM) fungiert der Glaskörperraum als Medikamentenreservoir. Dieser gibt über mehrere Wochen ständig etwas vom Wirkstoff an die Netz- und Aderhaut ab. Somit werden Netzhauterkrankungen und besonders Makulaerkrankungen direkt therapierbar.

In der Regel können unter anderem folgende Erkrankungen mit der intravitrealen Medikamenteneingabe behandelt werden:

  • Feuchte Makuladegeneration (AMD)
  • Makulaödem nach Kataraktoperation, bei diabetischer Netzhauterkrankung und bei Gefäßverschlüssen
  • Entzündungen des Augeninneren (Uveitis)
  • Seltene Augenerkrankungen mit Gefäßneubildungen

Das jeweilige Medikament führt im Auge zur Inaktivierung und Rückbildung von Gefäßneubildungen. Die Wirkung der Medikamente kann im Laufe der Zeit nachlassen. Daher sollte die Dosierung in den ersten drei Monaten monatlich erfolgen. Danach entscheidet der Augenarzt in Abhängigkeit der Sehschärfe, der Angiographie und der OCT-Untersuchung über die Therapieintervalle.

Ablauf der Operation

Die Durchführung, der nur wenige Minuten dauernden Operation, ist im Regelfall unter lokaler Betäubung möglich. Dabei wird das Medikament mit einer sehr feinen Kanüle in den Glaskörperraum injiziert. Die Öffnung ist so klein, dass sie sofort nach dem Entfernen der Kanüle wieder verschließt.

Nach der Operation

Nach der Operation kann es vorübergehend zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks, kleinen Luftblasen im Glaskörper oder geringen Glaskörperblutungen kommen. Schwerwiegendere Komplikationen wie bakterielle Entzündungen des Augeninneren, Blutungen, Gefäßverschlüsse oder eine Netzhautablösung sind außerordentlich selten.

In den ersten Tagen nach der Medikamenteneingabe ist eine augenärztliche Nachuntersuchung unbedingt erforderlich – auch um eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Bei einem kleinen Teil der Patienten kann während oder nach der Behandlung eine Verschlechterung des Sehvermögens auftreten. In diesen Fällen kann das Medikament gewechselt, eine zusätzliche photodynamische Therapie angewendet oder ggf. auch auf andere chirurgische Verfahren ausgewichen werden.

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