Übersicht
Katarakt-Operation
Kosmetische Operation
Intravitreale Medikamenteneingabe
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Viele weitere Patienteninformationen zu Augenkrankheiten finden Sie auch auf den Seiten des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. und in unserer Linkübersicht rund um das Thema Auge.
Auf dieser Seite haben wir einige Informationen über den Besuch in unserer Praxis, zu OP-Abläufen und häufige Augenerkrankungen für Sie zusammengestellt.
• Notieren Sie sich allgemeine Erkrankungen, die Ihnen bekannt sind.
• Bringen Sie Ihre vorhandenen Brillen mit.
• Falls Sie zuckerkrank sind, bringen Sie Ihren Diabetiker-Pass mit.
• Notieren Sie sich Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen.
• Hatten Sie bereits früher eine Augenerkrankung?
• Gab bzw. gibt es in Ihrer Familie Augenkrankheiten?
• Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte, evtl. an Ihre Überweisung und die Quittung über 10 Euro Krankenkassengebühr (falls Sie diese im lfd. Quartal bereits gezahlt haben).
• Häufiges Augenreiben, Rötung oder Tränen der Augen
• Auffälligkeiten wie Augenzittern, Augenrollen oder Schielen
• Schiefe Kopfhaltung beim Sehen
• Lichtscheue, erhöhte Blendempfindlichkeit, Abdunkeln des Lichteinfalls
• Äußerungen über verschwommenes, unscharfes Sehen
• Blinzeln, übermäßiges Zwinkern, Zusammenkneifen der Augenlider
• Scheinbares Vorbeisehen an einem angeschauten Gegenstand
• Schwierigkeiten beim Herstellen von Blickkontakt
• Wunsch nach mehr Licht
• Steifes, unsicheres Gehen
• Fehltritte bei Treppen, zögernde oder ängstliche Bewegungen
• Häufiges Anstoßen, Stolpern, Danebengreifen, Orientierungsprobleme
• Angestrengter Gesichtsausdruck beim Betrachten eines Bildes/Lesen eines Textes
• Schnelles Ermüden, häufige Kopfschmerzen
• Verwechseln von Farben
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an einer der Formen der Makuladegeneration zu erkranken. Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) macht sich meist durch Verzerrungen oder Flecken in der Mitte des Blickfeldes bemerkbar. Es kommt dadurch auch zu einer Minderung der Sehschärfe, was sich u. a. auf das Lesen auswirkt.
Die Früherkennung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) ist sehr wichtig, da ein einmal eingetretener Sehverlust nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Durch regelmäßige OCT- und Floureszenzangiographie-Vorsorgeuntersuchungen erhalten wir die Möglichkeit, eventuelle Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen für unsere Patienten rechtzeitig einzuleiten.
Der Grüne Star ist eine der gefährlichsten Augenerkrankungen mit häufiger Erblindungsursache. Die Gefährlichkeit dieser Erkrankung liegt darin, dass sie oft keine Beschwerden verursacht und dadurch erst sehr spät entdeckt wird.
Beim Glaukom führt eine Vermehrung des Kammerwassers zum Druckanstieg im Auge. Wird dieser Druck nicht medikamentös oder operativ gesenkt, kommt es zu Schäden am Augenhintergrund – dessen Folge der Sehverlust sein kann.
Je früher das Glaukom daher erkannt und behandelt wird, desto besser für den Erhalt der Sehfähigkeit. Normalerweise beginnt der Augenarzt die Behandlung mit Augentropfen, die den Augeninnendruck senken, in selteneren Fällen hilft nur eine Operation oder eine Laserbehandlung um den Augeninnendruck zu normalisieren.
Als vorsorgliche Überwachung des Sehnervs, bieten wir unseren Patienten die 3D-Vermessung mit Hilfe des HRT-Laserscanners an.
Der Graue Star (Katarakt) bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Betroffene sehen die Welt wie durch einen Schleier und leiden unter erhöhter Blendempfindlichkeit. Farben werden blasser und Kontraste schwächer wahrgenommen.
Ursachen
Häufigste Ursache ist die schlechtere Nährstoffversorgung der Linse im Alter. Der Graue Star kann sich jedoch auch früher bilden. Masern, Diabetes, Reaktionen auf Medikamente (Cortison) oder Augenverletzungen können die Ursache sein.
Symptome
• Verschwommenes Sehen, Sicht “wie durch ein Milchglas”
• Farben verlieren an Leuchtkraft
• Kontraste verlieren an Stärke
• Lichtempfindlichkeit, Blendung, Doppelbilder
• Änderung der Brillenstärke durch zunehmende Kurzsichtigkeit
Wie wird der Graue Star festgestellt?
Ob die Ursache Ihrer Beschwerden tatsächlich ein Grauer Star ist, stellen wir bei einer gründlichen Gesamtuntersuchung des Auges fest. Dabei kann können wir auch erkennen, ob noch weitere Augenerkrankungen vorliegen.
Wann muss operiert werden?
Der richtige Zeitpunkt für die Kataraktoperation wird bei jedem Patienten individuell festgelegt. Ausschlaggebend dafür ist, ob Sie durch den Grauen Star im täglichen Leben beeinträchtigt werden. Wann und ob bei Ihnen der richtige Zeitpunkt gekommen ist, besprechen wir ausführlich mir Ihnen.
Behandlung
Im Vordergrund steht hier die Katarakt-Operation. Dabei wird die trübe Augenlinse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Dieser Eingriff kann in den meisten Fällen ambulant und in lokaler Betäubung ausgeführt werden. Für Sie ist die Operation nahezu schmerzlos. Im Gegensatz zu Früher, kann die Operation heutzutage frühzeitig durchgeführt werden, da die Linse durch die aktuellen Operationstechniken nicht mehr “reifen” muss. Zudem verschafft die Operation dem Patienten eine schnelle Genesung..
Um das Risiko einer Operation möglichst niedrig zu halten und die Sicherheit für Sie zu erhöhen, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie bestimmte blutverdünnende Medikamente vor der Operation absetzen.
Bei einer Einstellung auf Marcumar sollte der Quickwert am OP-Tag mindestens 60% betragen. Sollten Sie nicht sicher sein ob von Ihnen eingenommene Medikamente so blutverdünnend wirken, dass diese abgesetzt werden müssen, so scheuen Sie sich bitte nicht, uns anzusprechen bzw. anzurufen. ASS kann weiter eingenommen werden.
Bitte über einen Zeitraum von zwei Wochen das Medikament Tamsulosin (Tamsulosinhydrochlorid) nicht einnehmen. Es handelt sich dabei um ein Mittel zur Behandlung der Prostata oder bei Blasenschwäche (wird zu dieser Behandlung auch bei Frauen eingesetzt). Auch Ihr Hausarzt wird Ihnen sicher gerne Auskunft geben. Bitte fragen Sie Ihren Hausarzt, ob er einem Absetzen der Medikamente zustimmt!
Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir Sie, sollten Sie die Medikamente nicht abgesetzt haben, trotz eines vereinbarten Termins nicht operieren können.
Im Folgenden wollen wir Ihnen den Ablauf des Operationstages bei der ambulanten Operation des Grauen Stars (Katarakt) schildern. Am Operationstag sollten Sie sich zum angegebenen Zeitpunkt am Empfang in der Praxis melden. Sie sollten ungeschminkt sein und bequeme Kleidung tragen. In der Regel sollte jemand aus Ihrer Familie Sie begleiten, insbesondere wegen der Heimfahrt nach der Operation. Sie sollten nüchtern kommen und alle Medikamente in üblicher Weise einnehmen, bis auf bestimmte Blutverdünner oder ggf. Prostatamittel. Die erforderlichen Unterlagen von Ihrem Hausarzt bringen Sie bitte ebenfalls mit.
Wenn Sie sich an der Anmeldung gemeldet haben, wird eine Schwester der Operationsabteilung sich weiter um Sie kümmern. Sie begleitet Sie in den Vorbereitungsraum. Das zu operierende Auge wird anschließend für die Operation vorbereitet; Sie bekommen Augentropfen welche die Pupille erweitern werden.
Die Operation
Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, wird die Operationsschwester Sie in den Operationssaal führen. Dort wird zunächst die örtliche Betäubung vorgenommen, dann die eigentliche Operation durchgeführt. Durch die Betäubung werden Sie keine Schmerzen haben und das Auge nicht bewegen können. Während der Operation – die meistens etwa 15-30 Minuten dauert – sollten Sie ruhig liegen. Sie können aber jederzeit mit dem Operateur sprechen. Anschließend wird das operierte Auge verbunden und Sie werden in den Vorbereitungsraum zurückgebracht.
Nach der Operation
Wenn Sie nach Hause zurückfahren, sollte Sie möglichst jemand aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis begleiten. Zuhause angekommen, müssen Sie sich nicht hinlegen. Sie sollten sich zwar etwas schonen, können sich aber sonst normal bewegen.
Am nächsten Tag
findet die Nachuntersuchung statt. Die erste Untersuchung kann durch ihren Augenarzt oder ggf. in unserer Praxis vorgenommen werden. Das Auge kann etwas gerötet sein, vielleicht spüren Sie auch ein Fremdkörpergefühl. Wenn Sie noch verschwommen sehen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Die Operation ist ja erst einige Stunden vorbei.
Ist bei der Nachuntersuchung alles in Ordnung, können Sie wieder nach Hause fahren. Sie bekommen ein Rezept für Augentropfen und weitere Anleitung. Die weiteren Nachuntersuchungen werden durch ihren Augenarzt durchgeführt. Eine möglicherweise noch erforderliche Brillenkorrektur kann nach etwa 6 Wochen verordnet werden.
Von Ihrem Hausarzt benötigen wir
EKG, kleines Blutbild, PTT und Quick-Wert. Eine Röntgenaufnahme der Lunge ist nur dann erforderlich, wenn die Operation aus besonderen Gründen in Allgemeinnarkose durchgeführt werden soll. Alle Untersuchungsdaten sollten am Tag der Operation nicht älter als etwa 1-2 Monate sein.
Bitte fragen Sie uns oder ihren Augenarzt, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder wenn Sie mehr über den Ablauf und den Eingriff erfahren wollen. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.
Um einen regelrechten Heilverlauf nach der Operation zu gewährleisten und Entzündungen zu vermeiden, ist eine sorgfältige Nachbehandlung besonders wichtig. Es werden daher Augentropfen verordnet, die Sie auf jeden Fall nehmen müssen. Wenn Sie keine abweichende Anordnung erhalten haben, geben Sie jeweils 1 Tropfen nach folgendem Schema in das operierte Auge:
Die erste Woche: 4 mal täglich
Die zweite Woche: 3 mal täglich
Die dritte Woche : 2 mal täglich
Die vierte Woche: 1 mal täglich
Dabei sind regelmäßige Kontrollen durch ihren Augenarzt erforderlich (normalerweise am ersten Tag nach der Operation, nach einer Woche und nach ca. sechs Wochen). Ihr Augenarzt entscheidet über Änderungen der Therapie. Auch wenn Sie die Tropfen nicht vertragen, fragen Sie ihren Augenarzt bitte um Rat und ändern Sie die Behandlung nicht eigenmächtig. In den ersten Wochen kann das Sehvermögen noch etwas schwanken. Eine möglicherweise erforderliche Brillenkorrektur kann erst nach ca. 6 Wochen verordnet werden.
Sie sollten uns sofort aufsuchen, wenn Sie
• Schmerzen bekommen,
• sehr lichtempfindlich werden,
• das Sehen plötzlich wieder schlechter wird,
• Schatten oder Blitze bemerken.
Bitte wenden Sie sich bei allen Fragen vertrauensvoll uns!
© 2010-2012 Augenarztpraxis Altenkirchen · Augenarzt Dr. med. Thomas Wehler